Konzept

Unser pädagogisches Konzept folgt dem situationsorientierten Ansatz

Kinder lernen zunächst vorwiegend handlungs- und erfahrungsbezogen. Emotionale Prozesse, aktuelle Bedürfnisse und Spontaneität spielen beim Lernen eine wichtige Rolle. Für die tägliche Praxis dürfen deshalb Inhalte, Methoden und Medien nicht nur theoretisch entwickelt werden, sondern unter Berücksichtigung der aktuellen Situation im Einzelnen immer wieder konkret bestimmt werden. Ihr Sinn muss den Kindern erkennbar sein; jeder Lerngegenstand wird für das Kind durchschaubarer und stimmig gemacht.

Um dieser Aktualität gerecht zu werden, gehört es zu den Aufgaben jeder Erzieherin, sich durch Beobachten und Gespräche ein Bild vom Kind im Kindergarten und seinen familiären Verhältnissen zu machen. Sie stützt hierauf die Auswahl und Strukturierung ihrer Erziehungs- und Bildungsarbeit. Dieses geschieht durch die Arbeit mit Portfolio.

Grundlage dazu bilden die Lebens- und Bildungsbereiche des Kindes.

Der situationsorientierte Ansatz ist immer aktuell und bietet folgende Möglichkeit:

  • an die Interessen des Kindes, bzw. der Gruppe anzuknüpfen und auf aktuelle Ereignisse flexibel einzugehen.
  • erlebnis-, gedanken- und handlungsbezogenen Lernweisen Rechnung zu tragen.
  • auf den vorhandenen Erfahrungsbereich aufzubauen.
  • die unterschiedlichen Erfahrungen und Erlebnisse des einzelnen Kindes für die Kommunikation untereinander zu nutzen.
  • den Kindern angemessene Hilfe zur Verarbeitung von Konflikten zu geben.
  • dem einzelnen Kind einerseits Anregung anzubieten, ihm anderseits den Freiraum zu belassen, jeweils seine Absichten und Möglichkeiten im Rahmen seiner Fähigkeiten zu verwirklichen.

Des Weiteren begleitet uns ein Rahmenplan als Leitfaden durch das Jahr.